1 Meine hoffnung stehet feste,
Auf den ewig treuen Gott,
Er ist mir der allerbeste,
Der mir beysteht in der noth;
Er allein,
Soll es seyn,
Den ich nur von herzen meyn'.
2 Sagt mir, wer kan doch vertrauen
Auf ein schwaches menschen-kind?
Wer kan veste schlösser bauen
In die luft und in den wind?
Es vergeht,
nichts besteht,
Was ihr hier auf erden seht.
3 Aber Gottes güte währet
Immer und in ewigkeit;
Er, der vieh und menschen nähret,
Ist zu helfen stets bereit:
Alles hat
Seine gnad
Dargereichet früh und spat.
4 Giebet er nicht alles reichlich
Und mit grossem überfluß?
Seine lieb ist unbegreiflich,
Wie ein starker wasser-guß.
Luft und erd
Uns ernährt
Wenn es Gottes gunst begehrt.
5 Danket nun dem grossen Schöpfer,
Durch den wahren menschen-sohn,
Der uns, wie ein freyer töpfer,
Hat gemacht aus erd und thon.
Groß von rath,
Stark von that,
Ist der uns erhalten hat.
Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #183
Neander, Joachim, was born at Bremen, in 1650, as the eldest child of the marriage of Johann Joachim Neander and Catharina Knipping, which took place on Sept. 18, 1649, the father being then master of the Third Form in the Paedagogium at Bremen. The family name was originally Neumann (Newman) or Niemann, but the grandfather of the poet had assumed the Greek form of the name, i.e. Neander. After passing through the Paedagogium he entered himself as a student at the Gymnasium illustre (Academic Gymnasium) of Bremen in Oct. 1666. German student life in the 17th century was anything but refined, and Neander seems to have been as riotous and as fond of questionable pleasures as most of his fellows. In July 1670, Theodore Under-Eyck came to Breme… Go to person page >| First Line: | Meine Hoffnung stehet feste |
| Author: | Joachim Neander |
| Language: | German |
| Copyright: | Public Domain |
My Starred Hymns