1 O fürsten-kind aus Davids stamm,
O meiner seelen bräutigam,
Mein trost, mein heil, mein leben;
Wie soll ich ewig danken dir,
Daß du ins elend kommst zu mir?
Was soll ich dir denn geben?
Es geht
Und steht
Ausser leiden
Nun in freuden,
Was man siehet,
Weil der friedefürst einziehet.
2 Ich selbsten bin der freuden voll,
Ich weiß nicht, was ich schenken soll,
Dem auserwählten kinde;
Ach herzens-kind, Nim immer hin,
Nim hin mein herze, muth und sinn,
Und mich mit lieb entzünde.
Schließ dich
In mich,
Schenke freuden
Statt derleiden
Himmels-sonne,
Uebersttöme mich mit wonne.
3 Bleib, höchster schatz, o meine zier!
O meine sonne! bleib bey mir,
Du hoffnung der verzagten;
Du himmelsthau befruchte mich,
Du schönstes manna zeige dich
Den armen und verjagten.
Laß nicht
Dein licht
Hier auf erden
Dunkel werden,
Laß den deinen
Hie dein wort noch serner scheinen.
| Text Information | |
|---|---|
| First Line: | O fürsten-kind aus Davids stamm |
| Language: | German |
| Publication Date: | 1826 |
| Topic: | Von der Menschwerdung des Sohnes Gottes; Christmas |
| Notes: | Now Public Domain. Mel. Wie schön leucht uns. |